Nach den eher verregneten Tagen in Panama freuten wir uns extrem auf die Weiterreise nach Costa Rica. Doch so einfach war das gar nicht. Zuerst mussten wir mit einem kleinen, sehr überfüllten Boot von Bocas del Torro ans Festland von Panama nach Almirante (wir fühlten uns wie Flüchtlinge auf dem Weg nach Lampedusa) danach ging es mit dem Bus weiter an die Grenze. Bevor wir die berühmte Brücke nach Costa Rica überqueren konnten, mussten wir noch einen Ausreise-Stempel in Panama holen. Leider war der Nervenkitzel nach der durchlöcherten und wahrscheinlich 200- jährigen Brücke noch nicht vorbei. Ohne gültiges Ausreiseticket ist eine Einreise nach Costa Rica verboten. Leider verfügte ich nicht über ein solches 🙂 Zum Glück fragte der nette Zollbeamte nicht danach und ich konnte problemlos nach Costa Rica einreisen. Sogar die Reservation unseres Mietfahrzeugs hat funktioniert, was wir für unmöglich hielten.
Die nächsten 4 Tage verbrachten wir in Cahuita. Dort wurden wir schon erwartet und fühlten uns ein wenig wie Locals. Die Jungletour mit Iker (unserem Tourguide im Nationalpark von Cahuita) war der Hammer und vor allem Gianni fand extrem viele Giftschlangen – mir wurde es zeitweise fast schlecht 🙂 Und natürlich sahen wir auch unzählige Affen, Faultiere und anderes Getier.
Costa Rica ist wirklich der totale Gegensatz zu Panama. Ein kleines Paradies.
Leider waren die letzten Tage ein wenig geprägt von einer Grippe (Dengue Fieber, niid) :). Wir werden die nächsten Tage ein wenig weiter im Norden bei den Vulkanen verbringen und dort auch Weihnachten feiern.